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mehr Bedarfshaltestellen an Durchgangsstraßen einplanen(aufbauen) - statt nicht verknüpfte Bahn-Haltepunkte mit dem Bus anzusteuern
Ich finde wichtig, bei der Planung des SEV die häufig längeren Umsteigezeiten zwischen Bus und Bahn angemessen zu berücksichtigen. Und sich selbst “ehrlich zu machen” was die absehbar schwankenden Fahrtzeiten der Busse betrifft. Und zu berücksichtigen, dass die Umsteigezeiten zur Bahn an den Endpunkten länger sein müssen als zwischen Bahn und Bahn. Und, dass einzelne nur zeitraubend erreichbare Bahn-Haltepunkte ohne Verknüpfung zu anderen Linien nicht direkt angesteuert werden, sondern konsequent Bedarfshaltestellen an den Durchgangsstraßen der betroffenen Orte eingerichtet werden stattdessen.
Zunächst der Hintergrund, bevor ich auf den Ersatzverkehr zu schreiben komme an einem Beispiel: Nutzer(innen) der Linie RB35 sind seit jeher mit ständigen Anschlussverlusten in Wolfsburg Hbf von der/zur RE30 aus/nach Hannover Hbf konfrontiert. Jeden Tag spielt sich dort (zwei)stündlich das immer gleiche Bild ab: aus Richtung Hannover ankommende Personen im Laufschritt zum außen gelegenen Stumpfgleis “9” unterwegs, 20 Minuten später in Gegenrichtung - ebenfalls im Laufschritt zum Gleis 4. Anschluss dabei…stets ungewiss!
Dieses zuletzt nochmals verschlechtert durch die bestehenden Bauarbeiten auf der RB36, die den leidigen Begegnungsverkehr in Oebisfelde sehr häufig verzögern.
Nun zum Ersatzverkehr auf der RB35 ab 15.12.2025: Mögen betriebliche Zwänge, wie die äußerst unbefriedigende Eingleisigkeit der Strecke zwischen Oebisfelde und Wolfsburg Hbf das im Bahnverkehr nicht anders ermöglichen, fragt man sich warum das im Ersatzverkehr nicht besser gelöst werden kann. Der für die Dauer der Elektrifizierung absehbar lange bestehende SEV auf der Linie RB35 ist mit den selben prekären sechs Minuten Übergang von der/zur RE30 in Wolfsburg Hbf kalkuliert. 10 Minuten statt 6 - als Beispiel für eine Verbesserung! Der Zeitpuffer in Stendal für den Richtungswechsel des Busses beträgt jedenfalls 12 Minuten, von denen dazu gezehrt werden müsste. Müsste? Dazu gleich mehr…
Auch der Ersatzverkehr wird jedenfalls pünktlich in Wolfsburg ankommen müssen, wie geplant in Minute 08, um Anschluss zum RE30 in Minute 14 einhalten zu können. Umgekehrt das Gleiche, Ankunft des RE30 in Minute 42, Abfahrt des Bus-RB35 in Minute 48.
Vergrößern ließe sich der Zeitpuffer jedoch durch die konsequente Einrichtung von Bedarfshaltestellen entlang der B188 in den Ortsdurchfahrten, statt von der B188 aus in Stichfahrten jeden einzelnen Bahnhaltepunkt anzusteuern. Es entstünde ein Zeitpuffer für sicherere Anschlüsse an den Endpunkten - und Möglichkeit “Verspätungen aus vorheriger Fahrt” möglichst zu vermeiden.
Matthias Koch | 12.12.2025 17:58 Uhr