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Regio-Tram nach Kasseler Vorbild für die Zukunftsstrategie der Harzer Schmalspurbahn
Als Zukunftsstrategienkonzept für die Harzer Schmalspurbahnen würde ich eine Regiotram nach Kasseler Vorbild begrüßen. Eine Mischung aus Regionalbahn, S-Bahn und Straßenbahnen. Diese sollen mit Ausnahme der historischen Dampfloks mit ihren vielen Waggons alle aktuellen Triebwagen der Baureihe 187 016 bis 019 durch barrierefreie Fahrzeuge ersetzen. Mit dem Konzept einer solchen Regio-Tram sollen auch die Nordhäuser Straßenbahn auf der Linie 10, die Halberstädter Straßenbahn und die Kurzstrecken der Regionalverkehrgesellschaft Start Mitteldeutschland GmbH Halberstadt-Quedlinburg-Thale und Halberstadt-Blankenburg als solche fusioniert werden. Somit würden auch die Kurzstrecken auf den angegebenen Relationen vom Dieselnetz Sachsen-Anhalt getrennt werden und von der Harzer Schmalspurbahn GmbH übernommen werden um das Fahrplanangebot einer solchen Regio-Tram durch Streckennetz/Linienwegserweiterungen noch attraktiver zu gestalten. Auch die immer wieder ins Gespräch gebrachten und geplanten Strecken als Schmalspurbahn von Schierke/Drei Annen Hohne nach Braunlage sowie Sorge nach Hasselfelde über Pullman City Harz sollten in solches Konzept mit einfließen. Durch die Erweiterung des Streckennetzes und der Fusion mit Gemeinschaftsverkehrsgesellschaften wie die beiden Straßenbahnstädte könnten mehr regionale Ortschaften mit den zentralen Stadtkernen vernetzt werden was umstiegsfreie Bahnverbindungen zum Vorteil hat. Während der Hauptverkehrszeiten sollten alle Linien in einen 30-Minutentakt verkehren und am Wochenende sowie in Schwachverkehrszeiten in einen 60-Minutentakt, eventuell ja nach Linie würde auch ein 120-Minutentakt ausreichen, hauptsache das komplette Liniennetz ist einigermaßen gut getaktet. Mit der Ausnahme der Fahrten mit der historischen Dampflok zwischen Wernigerode und Brockengipfel wo das Angebot stabil bleiben könnte sollte solch eine Fahrt zumindest während der Wochenenden und Feiertage auch zwischen Nordhausen und dem Brocken eine Fahrt je Richtung sowie als Zubringerzug der Selketalbahn zwischen Quedlinburg und Eisfelder Talmühle wieder eingeführt werden. Die neuen Regio-Trams-Triebwagen sollten mit Wasserstoffantrieb betrieben werden. Ziel ist es barrierefreie Waggons, digitale Haltestellenansagen in den Waggons, ein gut ausgeprägtes und getaktetes Bahnangebot mit gut abgestimmten Anschlüssen und die großräumige Vernetzung aller im Harz bedeutsamen Freizeitattraktionen und Übernachtungsanlagen.
Eventuelle Linienführungen könnten in etwa so aussehen:
Nordhausen/Südharz-Klinikum-Bahnhofsplatz-Ilfeld-Eisfelder Talmühle-Birkenmoor-Stiege-Hasselfelde, Nordhausen/Südharz-Klinikum-Bahnhofsplatz-Ilfeld (andere Linienführung über Parkallee und Stadion Nordhausen)-Eisfelder Talmühle-Sophienhof-Benneckenstein-Sorge-Elend-Drei Annen Hohne, Wernigerode-Westerntor-Hochschule Harz-Hasserode-Steinerne Renne-Drei Annen Hohne-Schierke-Braunlage (Parallelverkehr als Brockenbahn mit Dampfloks), Drei Annen Hohne-Elend-Sorge-Rübeländer Tropfsteinhöhlen-Pullman City-Hasselfelde, Hasselfelde-Stiege-Albrechtshaus-Friedrichshöhe-Güntersberge-Straßberg-Glasebach-Silberhütte-Alexisbad-Harzgerode, Harzgerode-Drahtzug-Mägdesprung-Sternhaus/Ramberg-Haferfeld-Osterteich-Gernrode-Bad Suderode-Quedlinburg Quarmbeck-Quedlinburg-Thale/Halberstadt-Zentrum/Blankenburg. Einzelne Fahrten könnten je nach Bedarf und Fahrgastnachfrage variieren, so zum Beispiel eine durchgängige Regio-Tram von Nordhausen nach Halberstadt.