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Idee von Betriebsplaner am 04.05.2025 um 13:21 Uhr
5 Kommentare
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Zukunftsstrategie Harzer Schmalspurbahnen

Die Harzer Schmalspurbahnen haben für mich keine erkennbare Zukunftsstrategie. Die Fahrpläne werden immer weiter ausgedünnt (mit Ausnahme der Brockenstrecke). Gleichzeitig sind die Fahrpreise sehr hoch (mit Ausnahme der Anerkennung des Deutschlandtickets). Laut verschiedenen Medienberichten ist die wirtschaftliche Situation ebenfalls schlecht. 

Um die HSB für die Zukunft zu sichern, sollte eine Zukunftsstrategie erarbeitet werden. Dabei sind aus meiner Sicht folgende 2 Strategien denkbar:

Strategie Öffentliches Verkehrsmittel: moderne Fahrzeuge, Ganzjahresbetrieb, Taktfahrplan, längere Betriebszeiten, Barrierefreiheit, Integration in Deutschland-/Verbundtarif, Erhöhung Streckengeschwindigkeit für kürzere Fahrzeiten

Strategie Tourismusbetrieb: historische Fahrzeuge, Dampfbetrieb, stimmiges historisches Ambiente, eigener Tarif, zahlreiche Veranstaltungen und Sonderverkehre

Hobbypolitiker1992 | 05.05.2025 18:47 Uhr

Also ein Zukunftskonzept haben die Harzer Schmalspurbahn GmbH bitternötig. Als Konzept für die Harzer Schmalspurbahn finde ich sollte man das komplette Streckennetz als eine Art S-Bahnnetz neu aufziehen auch wenn es nur dem Konzept als Strategie dienen soll, etwa bei der Gestaltung von getakteten Fahrplänen. Ich persönlich gebe Ihnen in fasst allen Punkten Recht die alten Triebwagen die meistens nur als Einwaggonwagen unterwegs sind sollten zu barrierefreien Triebwagen am besten mit Wasserstoffantrieb als komplette Flotte umgerüstet werden. Ausnahme dabei sollten die traditionellen langen Dampfloks Richtung Brockengipfel bleiben wo ich mir persönlich auch wieder eine Einführung von und nach Nordhausen wünschen würde die ja leider erst vor kurzen eingestellt wurde. Die Sonderfahrten die, die Harzer Schmalspurbahnen öfters zu gewissen Anlässen angeboten haben sollten stattdessen in einen neuen Zukunftskonzept keine Rolle mehr spielen, stattdessen wäre ein gut getaktetes ähnlich wie S-Bahnnetz attraktiver. Für den Einsatz von Fahrzeugen würde ich auf dem kompletten Streckennetz mit Ausnahme der historischen Dampfloks Triebzüge der Baureihe 423/433/425 vorschlagen. Auch was die Fahrplangestaltung gerade auch für Touristen angeht würde ich mir wünschen wenn auch spät Abends gerade nach einer Party oder ähnlichen noch Fahrten zwischen Nordhausen, Eisfelder Talmühle, Benneckenstein, Drei Annen Hohne, Wernigerode, Hasselfelde, Harzgerode, Quedlinburg, etc. angeboten werden würde. Ganz besonders für meine Heimatregion Nordhausen könnte dies neben einer erweiterten Plus-Buslinie in den westlichen Oberharz (Braunlage, Torfhaus, Bad Harzburg) ein großer Erfolg für mehr Touristen bedeuten. Auch durch den neuen Harzer Hexen-Besen der gerade in Rothesütte an der B4 gebaut wird, wo man mit vielen Besuchern pro Jahr rechnet.

Liones72 | 05.05.2025 19:02 Uhr

Baureihe 423/433/425

???

Die HSB ist eine Schmalspurbahn.

Die Infrastruktur ist für 50 km/h ausgelegt. Es gibt keine Fahrleitung.
Der Lichtraum ist begrenzt. Die Radien (Kurven) sind sehr eng.

Wo ist der Bedarf einer S-Bahn mit 200 Plätzen pro Fahrzeug?

Wer fährt vom Oberharz mit ÖPNV 90 Minuten(+) zu Partys nach Nordhausen oder Wernigerode?

Das wäre ein kompletter Neubau einer urbanen S - Bahn durch den Harz, mit entsprechenden Eingriffen in die Natur und 100 Millionen Investitionen (wenn es reicht)

Pro km zwischen 1.5 und 3.6 Millionen plus Fahrzeuge und neue Stationen.

Mobilitätsrockerin | 06.05.2025 3:30 Uhr

Sehr geehrter Liones72,

Die Rede ist von dieser Baureihe de.m.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_423. Was den Eingriff in die Natur angeht so kann ich Ihnen sagen ist der Harz leider schon lange nicht mehr das was er früher mal war mit Gipfeln und Wäldern voller Nadelbäume dank des Borkenkäfers. Das Thema S-Bahn war ja nicht gemeint als Schnellbahn das komplette Streckennetz umzukrempeln und diese dann einzuführen und umzurüsten, sondern als Konzept für die Planungen von regelmäßigen Taktungen und Fahrten auch in den späten Abendstunden noch anzubieten. Ganz besonders interessant was das Thema S-Bahn angeht wäre der Bereich rund um der Eisfelder Talmühle und Nordhausen wo ja auch seit Jahren die Kooperation mit der Nordhäuser Straßenbahn läuft. Für die Barrierefreiheit sollten die oben im Link zu sehenden Züge als neue Triebwagen mit Wasserstoffantrieb ausrangiert werden und als letzten Punkt finde ich es durchaus notwendig wenn es gerade für Touristen und andere Urlauber wie auch größere Gruppen Fahrtanbindungen an gewisse in Wäldern Ferieneinrichtungen geben würde, wie zum Beispiel das Hufhaus, Birkenmoor oder auch das Hotel Harzhaus oder die steinerne Renne.

Liones72 | 07.05.2025 14:14 Uhr

BR 423 hat 1435 Spurweite.

HSB hat 1000 Spurweite.

Es ist nicht möglich mit solchen Fahrzeugen auf der bestehenden Infrastruktur der HSB zu fahren.

Außerdem fehlt die Fahrleitung mit dem passenden Bahnstrom.

Liones72 | 05.05.2025 11:29 Uhr

mhm - da stimmt einiges nicht

Im Sommerfahrplan gab es Änderungen - eine Ausdünnung kann ich nicht erkennen, das Selketal war sogar besser genutzt als letzten Sommer. In Zusammenarbeit mit den Kommunen und Touristikern ist aber sicher noch Luft nach oben.

- ÖPNV ist es schon in Relation Nordhausen - Illfeld, für den NASA Teil um Wernigerode macht es keinen Sinn (Stadtbahn Wernigerode? - Auslastung Streckennetz - eingleisige Netzstruktur )

- es gibt einen Ganzjahresbetrieb
- es gibt Anerkennung D Ticket
- es gibt einen eigenen Tarif HSB

Anbindung vom der ehemaligen SHE ist in Planung

Durch die Radien und die Topographie kann ich mir nicht vorstellen die 50 km/h zu erhöhen, mit E-Triebwagen hätte sicher auch Charme und Perspektive, wäre aber als Investition unbezahlbar

Es gibt Überlegungen für die Zukunft:

www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/harzer-schmalspurbahn-rekord-minus-unterstuetzung-102.html
 
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