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Eure Idee:

Schienenersatzverkehr genauer ausschildern

Dass der Haltepunkt für einen Schienenersatzverkehr (SEV) nicht immer leicht zu finden ist, darüber waren sich im Fahrgastforum mehrere Nutzerinnen und Nutzer einig. Gewünscht wurden z. B. eine bessere Beschilderung der jeweiligen SEV-Haltestelle, deutliche Lautsprecherdurchsagen oder auch Piktogramme zur Fahrgastführung auf dem Boden, wie z. B. in Wernigerode.

 

Das machen wir draus:

Die DB Station&Service AG als Betreiberin der Stationen hat uns hierzu mitgeteilt, dass sie bereits sukzessive die Wegeleitung in ihren Bahnhöfen erweitern und dabei auch die Ausschilderung der SEV-Haltestellen berücksichtigen würde. Dies können wir für die meisten Stationen in Sachsen-Anhalt bestätigen. Das violette Piktogramm „Ersatzverkehr“ und auch ein Lageplan mit der Route zur SEV-Haltestelle sind inzwischen an den meisten Stationen zu finden.

Die Zuständigkeit von DB Station&Service endet spätestens auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Beschilderung der SEV-Haltestellen ist von den Eisenbahnverkehrsunternehmen im Zusammenspiel mit den örtlichen Busunternehmen zu organisieren. DB Regio hat uns hierzu mitgeteilt, dass sich ein überregional einheitliches Vorgehen bei der Ausschilderung von SEV-Haltestellen und der Wegeleitung aus mehreren Gründen schwierig gestaltet. Dies hänge u. a. mit übergreifenden Zuständigkeiten sowie unterschiedlichen Anforderungen und Vorstellungen der Aufgabenträger zusammen. Erhält die DB Regio AG konkrete Verbesserungshinweise, z. B. durch Kundeneingaben, eigene Prüfungen, gemeinsame SEV-Befahrungen mit Aufgabenträgern, müsste wegen des komplexen Zusammenspiels der unterschiedlichen Akteure fast immer eine individuelle Lösung für den jeweiligen Ort gefunden werden. Das würde auch die unterschiedliche Qualität der Beschilderung erklären.

DB Regio teilte weiter mit, dass derzeit auf der Strecke Nürnberg – Würzburg zahlreiche Neuerungen im SEV als Pilotprojekt erprobt würden, unter anderem Wegeleit- und Fahrgastinformationskonzepte. Das Projekt werde von einer Marktstudie begleitet. Inwieweit sich daraus Standards ableiten und auf andere Projekte in Deutschland übertragen lassen, hänge laut DB Regio maßgeblich von den spezifischen Anforderungen, den einzelnen Verkehrsverträgen sowie den Finanzierungsmöglichkeiten ab.  Weitere Informationen zum Pilotprojekt unter https://zugportal.de/pages/infotainment/article/58DGeIkxpKtPgnKa7ENN3R